Kriegsmüdigkeit: Zeichen, dass die Beliebtheit der UFC zurückgeht

Für die meisten Leute die Mixed Martial Arts mögen war die UFC unser Anfangspunkt. Durch schauen der UFC wurde unsere Liebe zur Kampfkunst geweckt. Lange Zeit dominierte die UFC die Kampfszene mit großartigen Kämpfern wie GSP, Anderson „Spider“ Silva oder Forrest Griffin. In letzter Zeit scheint aus der UFC jedoch etwas die Luft raus zu sein. Hier sind einige Anzeichen dafür, dass die UFC auf dem Abstieg ist.

Verlass auf den Hype

Früher musste die UFC keinen Hype aufbauen. Die Kämpfer wollten zur Spitze und kämpften um den Gürtel wenn sie es verdienten. Die UFC brauchte keinen Hype aufbauen, da die Fähigkeiten und die Einstellungen der Kämpfer genug war um Leute anzuziehen. Das scheint sich neuerdings jedoch geändert zu haben. Das größte Zeichen dafür: Brock Lesnar.

Der kontroverse WWE Star trat vor einigen Jahren erfolgreich der UFC bei und konnte erfolgreiche Karrieren an beiden Fronten aufrecht erhalten. Neuerdings zeigt Lesnar jedoch einige sehr WWE-artige Moves. Er taucht unter den Zuschauern auf, verhöhnt seine Rivalen, ist spöttisch gegenüber dem Management um das Feuer anzufachen und baut generell Hype auf, was darauf schließen lässt, dass das Interesse heruntergeht.

Show über Leistung

Als die UFC begann war sie einzigartig gegenüber anderen Ligen da es sich hier um eine Leistungsgesellschaft handelt. Wenn jemand den Gürtel möchte, muss er ihn sich verdienen. Es ging nicht darum eine große Show zu machen oder kontrovers oder beliebt zu sein. Neuerdings fühlt es sich jedoch danach an, dass Kämpfer die die Schlagzeilen machen eine Chance auf den Titel haben, und nicht als wenn Kämpfer die eine Chance auf den Titel haben es in die Schlagzeilen schaffen.

Das bedeutet, dass es eher die Fähigkeit eines Kämpfers ist die Leute zu begeistern, die ihn an die Spitze bringt anstatt seine Kampffähigkeiten. Auf der Höhe der Beliebtheit war das nicht nötig, da das Publikum bereits da war ohne dass man sich darauf konzentrieren musste, Zuschauer zu gewinnen. Ken Shamrock, GSP oder Anderson Silva brauchten keine Show oder kontroverse Einstellung um Zuschauer anzuziehen.

Hohe Beliebtheit von Rivalen

Die UFC war einst der größte Löwe in der Steppe der MMA. Neuerdings ziehen allerdings auch PRIDE und ONE jede Menge Zuschauer an. Auch wenn Mitbewerber nicht schlecht sind und ihre steigende Beliebtheit nicht unbedingt heißt, dass die UFC untergeht, ist doch die Tatsache, dass Mitbewerber mehr Zuschauer bekommen und die UFC weniger, ein Zeichen dafür dass die UFC nicht mehr das ist, was sie mal war.