Stellungswechsel: Kampfstile die mehr Repräsentation in MMA benötigen

Wenn man sich die UFC anschaut, sind es trotz dem „Mixed“ in „Mixed Martial Arts“ immer die gleichen Kampfstile die benutzt werden, wobei Brazilian Jiu-jitsu so gut wie omnipräsent ist. Natürlich kommt das daher, dass Kämpfer in den Kampfstilen trainieren, die am erfolgreichsten sind. Doch sollte das einschränken welche Kampfstile in MMA benutzt werden?

In den meisten Wettbewerbsumgebungen wo es eine „Meta“ gibt, oder einen Stil der aufgrund seiner hohen Gewinnrate beliebt ist, gibt es doch immer die Möglichkeit, dass sich die Meta durch vorher unbenutzte oder neue Techniken verändert. Wir denken, dass es viele Kampfstile gibt, die versuchen sollte in die MMA Szene einzubrechen. Hier ist unsere Auswahl:

Sambo

Eine russische Kampfkunst. Das Wort „Sambo“ ist ein Akronym für einen Satz der sich mit „Selbstverteidigung ohne Waffen“ übersetzen lässt. Sambo wird als dritter internationaler Wrestling Stil angesehen, mit seiner breiten Spanne an Schlägen und Würfen. Auch wenn es nicht viele gibt, die diese Kampfkunst beherrschen wurde sie doch einige Male ziemlich akkurat in Videospielen wie Tekken oder Filmen wie Undisputed dargestellt.

Eskrima

Viele kennen den Aspekt des Stockkampfs von Eskrima, doch nicht so viele wissen auch, dass diese Kampfkunst aus den Philippinen einen unbewaffneten Stil hat. Auch wenn die unbewaffnete Richtung nicht viele Schläge hat, verfügt sie über eine breite Auswahl an Würfen, Hebeln und Gelenk-Würfen, welche unserer Meinung nach sehr effektiv in der Mixed Martial Arts Szene sein könnten.

Krav Maga

Mit Ursprung in Israel ist Krav Maga eine Selbstverteidigungstechnik die für die israelischen Streitkräfte entwickelt wurde und sich inzwischen auf der ganzen Welt verbreitet hat. Eine abschreckende Mischung aus Techniken vom Boxen, Wrestling, Aikido, Judo und praktischen Hebeln und Würfen, ist Krav Maga sehr effektiv. Krav Maga Kämpfer wären auf jeden Fall äußerst erfolgreich in der MMA Arena.

Welchen Kampfstil würden Sie gerne mehr in Mixed Martial Arts sehen? Was glauben Sie wie effektiv er wäre? Lassen Sie es uns wissen!

Kriegsmüdigkeit: Zeichen, dass die Beliebtheit der UFC zurückgeht

Für die meisten Leute die Mixed Martial Arts mögen war die UFC unser Anfangspunkt. Durch schauen der UFC wurde unsere Liebe zur Kampfkunst geweckt. Lange Zeit dominierte die UFC die Kampfszene mit großartigen Kämpfern wie GSP, Anderson „Spider“ Silva oder Forrest Griffin. In letzter Zeit scheint aus der UFC jedoch etwas die Luft raus zu sein. Hier sind einige Anzeichen dafür, dass die UFC auf dem Abstieg ist.

Verlass auf den Hype

Früher musste die UFC keinen Hype aufbauen. Die Kämpfer wollten zur Spitze und kämpften um den Gürtel wenn sie es verdienten. Die UFC brauchte keinen Hype aufbauen, da die Fähigkeiten und die Einstellungen der Kämpfer genug war um Leute anzuziehen. Das scheint sich neuerdings jedoch geändert zu haben. Das größte Zeichen dafür: Brock Lesnar.

Der kontroverse WWE Star trat vor einigen Jahren erfolgreich der UFC bei und konnte erfolgreiche Karrieren an beiden Fronten aufrecht erhalten. Neuerdings zeigt Lesnar jedoch einige sehr WWE-artige Moves. Er taucht unter den Zuschauern auf, verhöhnt seine Rivalen, ist spöttisch gegenüber dem Management um das Feuer anzufachen und baut generell Hype auf, was darauf schließen lässt, dass das Interesse heruntergeht.

Show über Leistung

Als die UFC begann war sie einzigartig gegenüber anderen Ligen da es sich hier um eine Leistungsgesellschaft handelt. Wenn jemand den Gürtel möchte, muss er ihn sich verdienen. Es ging nicht darum eine große Show zu machen oder kontrovers oder beliebt zu sein. Neuerdings fühlt es sich jedoch danach an, dass Kämpfer die die Schlagzeilen machen eine Chance auf den Titel haben, und nicht als wenn Kämpfer die eine Chance auf den Titel haben es in die Schlagzeilen schaffen.

Das bedeutet, dass es eher die Fähigkeit eines Kämpfers ist die Leute zu begeistern, die ihn an die Spitze bringt anstatt seine Kampffähigkeiten. Auf der Höhe der Beliebtheit war das nicht nötig, da das Publikum bereits da war ohne dass man sich darauf konzentrieren musste, Zuschauer zu gewinnen. Ken Shamrock, GSP oder Anderson Silva brauchten keine Show oder kontroverse Einstellung um Zuschauer anzuziehen.

Hohe Beliebtheit von Rivalen

Die UFC war einst der größte Löwe in der Steppe der MMA. Neuerdings ziehen allerdings auch PRIDE und ONE jede Menge Zuschauer an. Auch wenn Mitbewerber nicht schlecht sind und ihre steigende Beliebtheit nicht unbedingt heißt, dass die UFC untergeht, ist doch die Tatsache, dass Mitbewerber mehr Zuschauer bekommen und die UFC weniger, ein Zeichen dafür dass die UFC nicht mehr das ist, was sie mal war.